3 praktische Ps
Wir stellen vor: Prezi, Pocket, Pixlr
Nach Pinterest (http://www.secondred.de/Blog/Der-Pinterest-Hype/282,84.html) stehen nun 3 weitere Websites mit P-Namen im Mittelpunkt dieses Blogs. Bis auf das P haben sie aber noch etwas gemeinsam: Sie können wirklich nützlich sein und sind definitiv einen Blick wert.
Prezi (prezi.com)
Eine Prezi ist eine stylischere Alternative zu einer Powerpoint-Präsentation. Die einzelnen Folien der Präsentation werden auf einer großen Leinwand angeordnet, auf der man sich bewegt, während die Präsentation abläuft. Es kann gezoomt, geschoben und gedreht werden, was fließende Übergänge zwischen den Folien und interessante Effekte zulässt. Eine Prezi kann direkt im Browser von einem oder mehreren Usern erstellt und bearbeitet werden. Dabei helfen sehr informative Videoanleitungen und ein umfangreiches Handbuch. Die fertige Präsentation lässt sich dann als Link verschicken, über einen Player in eine Website einbinden oder downloaden. Eine heruntergeladene Prezi ist eine .exe-Datei, die auf PC oder Mac abgespielt werden kann, ohne dass eine Software installiert werden oder eine Internetverbindung bestehen muss. Ein paar besonders kreative Beispiele dafür, was mit Prezi alles möglich ist, lassen sich auf der Website bestaunen.
Der Basisaccount bei Prezi ist komplett kostenlos und bietet alle Funktionen der Präsentationserstellung sowie 100 MB Speicherplatz. Für eine monatliche Gebühr können mehr Speicherplatz und zusätzliche Funktionen freigeschaltet werden. Prezi ist über eine App auch mit dem iPad nutzbar.
Pocket (getpocket.com)
Pocket bietet die Möglichkeit einen Webinhalt (eine Website, ein Video, einen Blogpost, ...) mit einem Lesezeichen zu versehen um später dorthin zurückzukehren. Der Vorteil gegenüber der nativen Bookmarkfunktion von Firefox, Google Chrome und Co. ist, dass die Lesezeichen jederzeit in unterschiedlichen Browsern und auf unterschiedlichen Geräten zur Verfügung stehen.
Lesezeichen setzen kann man über den Pocket-Bookmark-Button, der im Browser integriert wird oder über ein Firefox Add-On. Desweiteren ist es möglich Links per E-Mail zu senden und sie so in die eigene übersichtliche Pocketliste aufnehmen zu lassen. Außerdem gibt es derzeit offizielle Apps für iOS, Adroid und Kindle Fire, sowie zahlreiche von User-Apps, die den Dienst auch mit anderen mobilen Geräten wie dem Blackberry oder Windows Phone nutzbar machen.
Pixlr (pixlr.com)
Pixlr ist ein Service, der das Bearbeiten von Photos mit unterschiedlichen Tools online und ohne Softwaredownload möglich macht. Die „Inspiration“ für den Pixlr Editor war eindeutig Photoshop von Adobe. Diesem Programm sieht der Editor nicht nur sehr ähnlich, er hat auch viele Funktionen übernommen, sodass jemand, der mit Photoshop umgehen kann, sich sofort auch im Pixlr Editor zurechtfinden wird. Die zu bearbeitenden Bilder kann man entweder von der eigenen Festplatte hochladen oder per URL einfügen.
Wem der Editor zu kompliziert ist, der kann mit Pixlr Express deutlich einfacher Korrekturen auf ein komplettes Foto anwenden, es mit Effekten, Rahmen, Stickern und Text versehen. Es lassen sich auch Bilder bearbeiten, die direkt von der Webcam aufgenommen werden. Mit Pixlr-o-matic greift man offensichtlich den Trend auf, den Instagram losgetreten hat, denn auch hier kann man seinen Bildern mit Filtern, Effekten und Rahmen schnell einen „Retro Look“ geben. Pixlr-o-matic ist verfügbar zum Download, als Facebook-App, als Chrome WebApp und auch für iOS und Android Geräte.
Der Pixlr Grabber ist ein Add-on für Google Chrome und Firefox, mit dem man komplette Websites fotografieren oder einzelne Bilder aus Websites nehmen und sie direkt zum Bearbeiten und Speichern in den Pixlr Editor laden kann. Und um das Rund-um-sorglos-Paket komplett zu machen, ist mit Pixlr imm.io auch ein Bilderhostingservice verfügbar.

1 Kommentar
Komisch! Dabei ist das Tool einfach genial...