Pack den Rucksack!
Technische Gadgets für Freiluftabenteuer
Die Wandersaison 2012 hat längst begonnen und nebst antiquiertem Kompass kamen in den letzten Jahren immer neue Geräte und Hilfsmittel zum Einsatz. Pulsuhren mit GPS Unterstützung für die persönlichen Statistiken, virtuelle Routendarstellung in Google Earth® oder digitale Wanderrouten Apps für das Smartphone samt Kommentaren, Bildergalerien und Speisekarten für die perfekte Einkehr.
Neben einer komfortablen Orientierungshilfe dienen die jüngsten Neuerungen vor allem der Erinnerung und Veranschaulichung von Erlebtem. Falls Sie bei einer Wanderung im Thüringer Wald in der nächsten Zeit eine dieser Erscheinungen sehen sollte, brauchen Sie aus Angst einer Begegnung mit der fremden Art nicht gleich in die Büsche zu springen.
Es handelt sich hierbei um ein neues Projekt von Google, welches die Funktionalität von Google Street View auf Gebiete ausweiten will, die nur zu Fuß erreichbar sind. Wanderwege, Klettersteige oder Gletscher können so bereits vor dem Abenteuer ausgekundschaftet werden, oder im Nachhinein denjenigen gezeigt werden, die nicht mit dabei waren. Eine wirklich interessante Perspektive, doch wie funktioniert es?
Jedoch sollte man die Natur dieser Entwicklungen nicht missverstehen. Es handelt sich nicht um den Versuch den Menschen aus der Natur vor den Bildschirm zu bekommen, sondern vielmehr den zahlreichen Augen hinter den Bildschirmen die Schönheit unserer Umgebung und den damit verbundenen Aktivitäten nahe zu bringen.
Ein großer Vorteil gegenüber dem „normalen“ Google Street View gibt es auch – keinerlei sinnlos rechtliche Bedenken und endlosen Diskussionen. Entfachte doch im letzten Jahr eine breite Diskussion über die Veröffentlichung von Hausfassaden im neuen Google Tool. Die neue digitale Welt ist nicht nur schlecht, auch wenn sie gerne in dieses Licht gerückt wird, sie bringt vor allem eins … Veränderung und diese lässt sich nicht aufhalten wie dieser ARD Bericht vom 1. April jedem verdeutlicht.

0 Kommentare