Wenn ein Projekt kein Webauftritt ist, sondern ein Produkt

Nicht jedes Projekt lässt sich als Webseite denken – manche sind ein vollständiges Produkt. Für den Kunden hinter PULSE hat SECONDRED genau das umgesetzt: eine mandantenfähige SaaS-Plattform, auf der Unternehmen ihren eigenen KI-Assistenten einrichten können für Situationen, in denen Worte Verantwortung tragen. Modul wählen, Lizenz buchen, loslegen. Was für den Endnutzer nach wenigen Klicks aussieht, ist im Hintergrund eine komplexe Webanwendung mit vielschichtigen Datenstrukturen, mehrschichtiger Businesslogik und der Anbindung datenschutzkonformer KI-Modelle – also genau das Terrain, auf dem wir seit über 20 Jahren arbeiten. 

PULSE bündelt dabei mehrere Disziplinen in einem System: die Einbindung von KI in Webanwendungen, eine vollautomatische E-Commerce- und Lizenzlogik sowie ein Redaktions- und Verwaltungs-Backend, über das jeder Kunde seinen Assistenten eigenständig steuert. Abrechnung, Lizenzen, Upgrades und Rechnungen laufen vollautomatisch über eine Commerce-Anbindung im Hintergrund – der Kunde kümmert sich um seine Inhalte, nicht um die Technik dahinter.

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Mehr als ein Dialog – die Technik hinter PULSE

Die meisten Chatbots kennen nur einen Zustand: Frage rein, Antwort raus. Bei PULSE haben wir dieses Muster bewusst aufgebrochen. Ein Dialog läuft hier in klar definierten Phasen – und jede Phase besitzt einen eigenen System-Prompt sowie eigene, mit ihr verknüpfte Wissensdatenbanken. So bleibt das Gespräch strukturiert und folgt einem nachvollziehbaren roten Faden statt spontaner Zufallsantworten.

Der entscheidende Kniff liegt in einer zweiten Ebene: Nach jeder Antwort schicken wir den kompletten Gesprächsverlauf an ein zweites LLM, das nur eine einzige Aufgabe hat – einzuschätzen, wie weit das Gespräch fortgeschritten ist und in welche Phase als Nächstes gewechselt werden soll. Dieses Modell dirigiert den Dialog im Hintergrund, während das eigentliche Antwort-Modell mit dem Nutzer spricht. Das Ergebnis ist eine Gesprächsführung, die steuerbar bleibt – auch bei hoher Last und in anspruchsvollen Situationen.

Auch bei der Wissensanbindung sind wir einen Schritt weiter gegangen. Statt den rohen Nutzer-Prompt an die Wissensdatenbank zu übergeben, lassen wir ab dem zweiten Schritt ein LLM die passenden Suchbegriffe direkt aus dem Dialog ableiten. Dieses Retrieval-Augmented-Generation-Verfahren (RAG) trifft den Kern der eigentlichen Frage deutlich präziser und liefert relevantere Ergebnisse als eine einfache Volltextsuche.

Und wenn das System erkennt, dass es allein nicht weiterkommt, eskaliert es sauber an einen Menschen – inklusive automatischem Statuswechsel auf „Übernahme" und Deeplink direkt in das zuständige Dashboard. So endet Verantwortung nicht im Dialog, sondern führt zur richtigen Übergabe.

Mandantenfähig, abgesichert, individuell

Damit auf einer Plattform beliebig viele Assistenten unterschiedlichster Kunden parallel laufen können, steht dahinter eine konsequent mandantenfähige Architektur. Jeder Assistent erbt aus einem zentralen Basismodell und lässt sich dennoch bis ins Detail individuell überschreiben – von den Inhalten über den Ton bis zum Erscheinungsbild. Änderungen am Fundament wirken dadurch effizient in die Breite, ohne die individuelle Ausgestaltung des einzelnen Kunden zu beeinträchtigen.

Ergänzt wird das Ganze um alles, was für den produktiven Betrieb nötig ist: aussagekräftige Statistiken, eine Chat-Inbox mit Bewertungen der geführten Gespräche und die bereits beschriebene, saubere Eskalation an echte Menschen. Kommunikation bleibt so jederzeit nachvollziehbar – und die Qualität hängt nicht mehr von Einzelnen ab, sondern von einem verlässlichen System.

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Modul wählen, Lizenz buchen, loslegen: Unternehmen richten ihren Assistenten selbstständig ein, während Abrechnung, Lizenzen und Upgrades vollautomatisch im Hintergrund laufen.

in eigener KI-Assistent – ganz ohne eine Zeile Code

PDF, Word oder Text hochladen – eine KI strukturiert die Dokumente in logische Blöcke, aus denen seitenweise ausgewählt wird, was in die Wissensdatenbank wandert.

Der Wissens-Wizard erstellt Vector-Datenbank optimierte Inhalte

Der Gesprächsverlauf läuft in klaren Phasen. Nach jeder Antwort entscheidet ein eigenes Modell im Hintergrund, wie weit das Gespräch ist und wann in die nächste Phase gewechselt wird.

Ein zweites LLM dirigiert den Dialog

Statt des rohen Nutzer-Prompts leitet ein LLM die passenden Suchbegriffe aus dem Dialog ab – so liefert die Datenbank einen spürbar relevanteren Kontext.

RAG, das den Kern der Frage trifft

Kommt das System allein nicht weiter, eskaliert es zuverlässig an einen Menschen.

Saubere Übergabe an echte Menschen

Ein eigener KI-Assistent – ohne eine Zeile Code

Eine weiteres Highlight der Plattform ist der Wissens-Wizard. Nutzer laden ihre bestehenden Dokumente als PDF, Word oder Text hoch, eine KI räumt die Inhalte auf und fasst sie in logische, thematische Blöcke zusammen. Anschließend wählt der Nutzer seitenweise aus, welche Inhalte tatsächlich in die Wissensdatenbank des Assistenten wandern. So entsteht in kurzer Zeit eine gepflegte, kuratierte Wissensbasis – ohne manuelles Aufbereiten und ohne technisches Vorwissen.

Ist der Assistent inhaltlich befüllt, lässt er sich vollständig an die eigene Marke anpassen: farblich, mit eigenem Logo und passendem Auftreten. Die Einbindung erfolgt per Embed-Code oder Link und funktioniert überall – wahlweise als Inline-Chat direkt in der Seite oder als fliegender Button. Der fertige KI-Assistent ist damit in Minuten produktiv, statt in Wochen entwickelt.

Full Service aus Erfurt

PULSE wurde von SECONDRED von Grund auf mitkonzipiert, gestaltet und entwickelt – von der Beratung über die UX- und UI-Konzeption bis zur vollständigen Frontend- und Backend-Entwicklung. Realisiert haben wir die Plattform auf unserer bewährten technologischen Basis rund um Craft CMS, PHP, Vue und PostgreSQL, ergänzt um die Anbindung datenschutzkonformer KI-Modelle und eine automatisierte Commerce-Logik. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie aus einer durchdachten Systemarchitektur ein eigenständiges digitales Produkt entsteht – skalierbar, mandantenfähig und stets erweiterbar. Wenn auch Sie über eine KI-gestützte Anwendung oder eine eigene SaaS-Plattform nachdenken, sprechen Sie uns gerne an.

Andreas Trommer

Ansprechpartner
Andreas Trommer von SECONDRED
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Andreas Trommer

Creative Director & Projektmanager bei SECONDRED, vereint knapp 25 Jahre Erfahrung in Projektsteuerung und Kreativleitung, um anspruchsvolle Webanwendungen mit höchstem Designanspruch zu realisieren.

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